Wer die ersten Schritte eines Hügelbeets macht, wird schnell merken, dass es auch Schwierigkeiten damit gibt. Das Gießen zum Beispiel, wenn man nicht nur dem Regen alles überlassen kann. Da gerade die Keimphase der Pflanzen viel Wasser braucht und Keimlinge auf dem Feld viele Fraßinteressenten haben, zeihen wir das meiste vor. Die Stecklinge brauchen dann jedoch ordentlich Wasser beim Pflanzen und man kann zugucken, wie es den Hügel hinunter statt zu den Wurzeln fließt.
In diesem Jahr haben wir mit dem allerersten Hügelbeet, das hiermit in die 3. Saison geht, die alte Kunde bemüht (und Permakultur-Prinzipien gewahrt), indem die zahlreichen Wild- und Heilkräuter auf dem Beet unseren Segen zur Ausbreitung haben – wir pflanzen einfach dazwischen. Das schon existierende Wurzel- und Pflanzenwerk beugt Bodenerosion vor, hält das Wasser an Ort und Stelle und nahe an der Oberfläche. Daher gehören diese Pflanzen jetzt zum Beet und in den Fotos erfahrt ihr ihre Namen (Mauszeiger auf Bild verweilen lassen).

Hilfreich ist auch das langsame Bewässern. Trick 17 sind umgedrehte Flaschen, die Regenwasser langsam in die Erde sickern lassen. Wenn das nicht pilotprojektmäßig ausschaut!

Unser Neuzugang übt sich sogar in einem Spinatbeet. Sepp Holzer hat angemerkt, dass Spinat auf dem Hügelbeet gepflanzt zuviel Nitrat anreichert. Also hat er schnell ein Flachbeet hergerichtet.

Für die zwei neuen Hügelbeete der Neuzugänge dieser Saison haben wir uns fix professionelle Hilfe geholt: In Windeseile war die letzte Schicht, die Erde, auf den Hügelbeeten ausgebreitet.

Auch die künstlerischen Arbeiten gehen voran: Der Bauwagen bekommt seine langversprochene Malerei, das Permakultur-Logo. Bald weiß auch ein jeder Spaziergänger vom Namen und der Website des Projektes.

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