Wir genießen aktuell die Hoch-Zeit der Natur. Nach dem kürzlichen lang ersehnten Regen schossen die Pflanzen des Feldes in ungeahnte Üppigkeit. Auf den Hügelbeeten zeigen sich erste erntereife Früchte und die Beerensträucher sind nun schon fast abgeerntet bzw. zu Marmelade verkocht. Die Blüten der jungen Obstbäume haben dieses Jahr nur geübt – wir hoffen auf fleißige Bestäubung im kommenden Jahr, wenn es dann nochmals mehr Blüten sein werden.

Bis dahin zehren wir vor allem noch von der Wildkräutervielfalt. Brennnesseln werden nun eifrig zu Brennnesselchips verarbeitet (sie stecken voller Eisen!), die reiche Pracht von Johanniskraut erstaunt uns bei jedem Feldbesuch und wird zu Rotöl auszugezogen (schmerzstillend). Wildblumen und gepflanzter Ysop entzücken als Hummel- und Bienenweiden und wir freuen uns auch in diesem Jahr wieder an diversen Schmetterlingen.

Zur Außenwahrnehmung haben wir das Permakulturlogo weitergemalt und mit dem Schriftzug „Eine andere Welt ist pflanzbar“ nebst Projektdomain versehen. Vielleicht sorgt dies für mehr Respekt im Umgang mit dem Projekt von außen – schließlich lassen wir das Feld offen für den Zugang anderer, die sich gern umsehen und schlau machen dürfen, ohne sich wie in einem Selbstbedienungsladen zu fühlen. Da wir noch weitere Hügelbeetflächen anbieten können, sind weitere MitmacherInnen für die kommende Saison in 2016 immer willkommen. Wer also beim Umsehen Appetit bekommen hat, oder beim „Geomantie & Pflanzen“-Workshop in der kommenden Woche, das Feldprojekt so richtig lieben gelernt hat, meldet sich einfach hier.

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